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Dressur-WM: Werth dabei – warum ein Neuling?

Werth greift mit zwei Pferden nach WM-Ruhm – dazu ein Aachen-Debütant. Doch wer fehlt überraschend im deutschen Kader?

06.07.2026, 14:19 Uhr

Werth mit zwei Pferden für die WM vorgesehen

Isabell Werth ist für die Weltmeisterschaft im August in Aachen mit gleich zwei Pferden für das deutsche Dressurteam eingeplant. Die erfolgreichste Reiterin der Geschichte soll dort vorrangig mit Wendy antreten. Falls nötig, steht ihr jedoch auch Viva Gold zur Verfügung. Mit dem Nachwuchspferd gewann Werth am Wochenende bei der WM-Sichtung in Hagen am Teutoburger Wald den Grand Prix Special.

Zum deutschen Aufgebot zählen außerdem Katharina Hemmer mit Denoix, Frederic Wandres mit Bluetooth sowie Raphael Netz mit Great Escape Camelot. Für den 27-Jährigen ist es die erste Weltmeisterschaft. Der aus Wiesbaden stammende und heute im bayerischen Eching lebende Reiter war bei der Sichtung nahe Osnabrück erst zum zweiten Mal überhaupt für die deutsche Nationalmannschaft im Einsatz.

Rückschläge vor der Sichtung

Schon vor Beginn der Sichtung musste das deutsche Team einige Ausfälle verkraften. Ingrid Klimke, die im vergangenen Jahr noch zur deutschen Gold-Equipe bei der EM in Frankreich gehörte, konnte nicht starten, weil ihr Pferd Vayron nicht einsatzbereit war.

Auch Charlott-Maria Schürmann fiel kurzfristig aus. Sie war zunächst für das Team in Hagen vorgesehen, musste ihren Start aber absagen, da Dante’s Pearl nicht vollständig fit war. Zudem hatte Jessica von Bredow-Werndl freiwillig auf einen Start mit Kimet verzichtet.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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