1. FC Nürnberg peilt nächsten Schritt im Abstiegskampf an
Der 1. FC Nürnberg will in der 2. Bundesliga den nächsten Schritt machen und am Sonntag gegen den 1. FC Magdeburg die Marke von 40 Punkten übertreffen. Nach nur zwei Zählern aus den vergangenen drei Spielen gegen direkte Konkurrenten im Tabellenkeller fordert Trainer Miroslav Klose eine klare Reaktion seiner Mannschaft.
Den Unmut über den jüngsten Auftritt beim 1:1 in Bielefeld hatte Klose zuletzt nicht verborgen. Unter der Woche sprach der Weltmeister von 2014 mit seinen Spielern auch über eine aus seiner Sicht mangelhafte Körpersprache. Die Gespräche seien aber gut verlaufen, erklärte der FCN-Coach, seine Mannschaft habe die Kritik verstanden und Einsicht gezeigt.
Gegen Magdeburg komme es nun vor allem auf Taten an. Viel reden und analysieren reiche nicht, entscheidend sei, was nach dem Anpfiff auf dem Platz gezeigt werde. Klose betonte, Nürnberg müsse „ein anderes Gesicht zeigen“ und mit einer starken, intensiven Leistung auftreten.
Von 38 auf über 40 Punkte
Nach 30 Spieltagen stehen die Franken bei 38 Punkten. Ein Sieg im Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) würde die angestrebte 40-Punkte-Marke bringen. Von einem Muss wollte Klose zwar nicht sprechen, warnte aber zugleich vor den Qualitäten der Magdeburger, die auch auswärts gefährlich seien.
Vier Spieltage vor Saisonende verlangt der Trainer vollen Einsatz von seinem Team. Mit dem Erreichen der 40 Punkte soll für Nürnberg nicht Schluss sein. Klose machte deutlich, dass sich seine Mannschaft danach nicht ausruhen dürfe. Aus Sicht der Franken soll am Ende möglichst ein einstelliger Tabellenplatz stehen.
Zoma fällt verletzt aus
Verzichten muss der Club gegen Magdeburg auf Mohamed Ali Zoma. Der 22 Jahre alte Angreifer, der in dieser Saison bereits elf Treffer erzielt hat, erlitt beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld eine Oberschenkelverletzung und fällt aus.
Klose sieht den Ausfall zugleich als Chance für andere Spieler. Wer im Training arbeite, tue das genau für solche Momente, um Einsatzzeit zu bekommen und sich zu zeigen, erklärte der Nürnberger Trainer. Als mögliche Alternative gilt Rafael Lubach. Der Mittelfeldspieler war bereits in Bielefeld nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Zoma in der 25. Minute ins Spiel gekommen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion
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