Bayern

Trotz Höhenflug: Fischer bremst Mainz mit knallharter Warnung – „Bloß nichts einbilden!“

Mainz 05 scheint im Abstiegskrimi fast schon gerettet – doch ausgerechnet der Trainer bremst jede Euphorie. Und als Nächstes wartet ein Gegner, der ganz sicher keine Geschenke verteilt.

24.04.2026, 14:34 Uhr

Fischer fordert vollen Einsatz gegen Bayern

Mainz-05-Trainer Urs Fischer will vor dem Bundesliga-Duell mit dem FC Bayern München keine Nachlässigkeit aufkommen lassen. Vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den bereits feststehenden Meister machte der 60-jährige Schweizer klar, dass seine Mannschaft nichts zu verschenken habe. Auch gegen die Münchner gehe es um wichtige Zähler, betonte Fischer, der zugleich vor zu viel Gelassenheit im Abstiegskampf warnte.

Klassenerhalt noch nicht perfekt

Die Mainzer haben derzeit acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang, den aktuell der FC St. Pauli belegt. Mit einem Sieg gegen Bayern könnte der FSV den Ligaverbleib sichern – vorausgesetzt, St. Pauli gewinnt parallel nicht beim Tabellenletzten Heidenheim. Für Fischer ist deshalb klar: Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Auch gegen Bayern seien drei Punkte zu holen, und genau darum gehe es.

Gute Erfahrungen machen Mut

Dass Mainz gegen den Rekordmeister durchaus bestehen kann, zeigen die jüngsten Duelle. In den vergangenen fünf Jahren feierte kein anderes Team so viele Erfolge gegen die Münchner. Vier der letzten fünf Heimspiele gegen Bayern entschied der FSV für sich. Zudem holten die Rheinhessen im Hinspiel beim 2:2 in der Allianz Arena einen Achtungserfolg – damals bei Fischers Debüt.

Fischer glaubt, dass solche Resultate der Mannschaft Selbstvertrauen geben können. Entscheidend sei aber, von der ersten Minute an die nötige Leistung auf den Platz zu bringen.

Lob für die Entwicklung der Mannschaft

Der Mainzer Coach erinnerte daran, dass sein Team am 13. Spieltag noch mit nur sechs Punkten am Tabellenende stand. Seitdem habe die Mannschaft eine starke Entwicklung genommen. Fischer sprach von einer herausragenden Arbeit seiner Spieler. Zwar habe sich die Ausgangslage inzwischen deutlich verbessert und ein gewisser Vorsprung sei da, erreicht sei aber noch nichts.

Besonders hob der Trainer hervor, wie gut die Mannschaft auch mit der zusätzlichen Belastung durch die Conference League umgegangen sei. Den Umgang mit dem Druck bezeichnete er als sehr stark – fügte aber zugleich an, dass sich daraus niemand zu viel ableiten solle.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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