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Paukenschlag beim EHC München: Warum «King Koni» Abeltshauser jetzt plötzlich Servus sagt

Mehr als ein Jahrzehnt war Konrad Abeltshauser das Gesicht des EHC Red Bull München – jetzt endet überraschend eine Ära. Warum die Identifikationsfigur plötzlich Servus sagt und wie es für den Verteidiger weitergeht, lesen Sie hier.

24.04.2026, 12:08 Uhr

Konrad Abeltshauser verlässt den EHC Red Bull München nach über zehn Jahren

Beim EHC Red Bull München endet nach mehr als einem Jahrzehnt eine prägende Ära: Konrad Abeltshauser wird den Club zur Saison 2026/27 verlassen. Das teilte der viermalige deutsche Meister aus der DEL mit.

Der in Bad Tölz geborene Verteidiger war im Januar 2016 von den Chicago Wolves aus der AHL nach München gekommen und entwickelte sich dort schnell zu einer wichtigen Führungsfigur. Mit seiner bodenständigen Art wurde der 33-Jährige über Jahre hinweg zu einem der Gesichter der Mannschaft.

Sportdirektor Christian Winkler würdigte Abeltshausers Bedeutung für den Verein mit deutlichen Worten. Was „Koni“ auf und neben dem Eis geleistet habe, lasse sich kaum angemessen beschreiben. Er sei für junge wie erfahrene Spieler gleichermaßen ein Vorbild gewesen. Für seine Ehrlichkeit, Leidenschaft und seinen Einsatz könne man ihm nur danken.

Vier Meistertitel mit München

Mit dem Abschied von Abeltshauser endet für den EHC ein besonders erfolgreiches Kapitel. Der Verteidiger gewann mit den Münchnern die deutschen Meisterschaften in den Jahren 2016, 2017, 2018 und 2023. Zudem erreichte er mit dem Team 2019 das Finale der Champions Hockey League.

Intern war Abeltshauser lange eine Identifikationsfigur und wurde von Fans und Teamkollegen zunächst „Koni“, später sogar „King Koni“ genannt.

Einer der Rekordspieler des Clubs

Mit 571 Einsätzen in der DEL und 63 Partien in der CHL gehört der frühere Nationalspieler zu den erfahrensten Akteuren der Vereinsgeschichte. Nur Maximilian Kastner kommt bei den Red Bulls auf mehr Pflichtspiele.

Wie es für Abeltshauser sportlich weitergeht, ist bislang offen. In einer Videobotschaft sagte er, dass irgendwann alles ein Ende finde. Die Zeit in München sei jedoch noch schöner gewesen, als er es sich je vorgestellt habe. Er blicke auf viele besondere Jahre, enge Freundschaften und gemeinsame Titelgewinne zurück.

Weitere Abgänge nach dem Playoff-Aus

Neben Abeltshauser verlassen nach dem Aus im Playoff-Halbfinale gegen die Adler Mannheim auch Torhüter Simon Wolf, die Verteidiger Alberts Smits und Dillon Heatherington sowie die Angreifer Nikolaus Heigl und Vadim Schreiner den Club. Mit Stürmer Adam Brooks laufen derzeit noch Gespräche.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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