Ein 33-jähriger Mann steht in Unterfranken im Verdacht, unter dem Einfluss von Cannabis einen Verkehrsunfall verursacht zu haben. Nach Angaben der Polizei war er zuvor mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, fiel ihnen der mutmaßlich erhebliche Drogenkonsum auf ungewöhnliche Weise auf: Der Mann soll sich direkt vor den Beamten einen Joint angezündet haben.
Gegen den 33-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Die Blutuntersuchung zur genauen Klärung steht allerdings noch aus.
Ähnlicher Fall in Schwaben
Erst kurz zuvor hatte es in Schwaben einen vergleichbaren Vorfall gegeben. Dort war ein 72-Jähriger mit dem Auto zur Polizeiinspektion Schwabmünchen im Landkreis Augsburg gefahren, um den Verlust von Dokumenten zu melden.
Ein Polizist bemerkte jedoch starken Cannabisgeruch bei dem Mann und sprach ihn darauf an. Laut Polizei gab der 72-Jährige offen zu, dass er auf dem Weg zur Wache einen Joint geraucht habe. Gegen ihn läuft nun ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion