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Schock-Fund: Wurden Kinder gezielt mit Drogen versorgt? Ermittler stoßen auf mutmaßliches Netzwerk

Schockfund in Oberfranken: Ermittler stoßen auf mehrere Kilo unterschiedlichster Drogen – und der Verdacht wiegt besonders schwer, denn die mutmaßliche Dealerbande soll gezielt Kinder und Jugendliche ins Visier genommen haben.

24.04.2026, 13:56 Uhr

Polizei zerschlägt mutmaßliche Drogenhändler-Gruppe im Raum Bamberg

Im Raum Bamberg ist der Polizei nach eigenen Angaben ein mutmaßliches Dealer-Netzwerk ins Netz gegangen. Insgesamt wurden fünf Verdächtige festgenommen. Gegen vier von ihnen – drei Männer und eine Frau – wurden Untersuchungshaftbefehle erlassen.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war demnach ein Vorfall am Bamberger Omnibusbahnhof: Dort soll ein Mann einem etwa zwölfjährigen Kind Ecstasy verkauft haben. Im weiteren Verlauf stießen die Beamten auf zusätzliche Hinweise zu Drogengeschäften, bei denen vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als Käufer in Erscheinung getreten sein sollen.

Nach monatelangen Ermittlungen entdeckte die Polizei nach eigenen Angaben ein Netzwerk aus mehreren lose verbundenen Personen. Bei anschließenden Durchsuchungen in der Stadt und im Landkreis Bamberg stellten die Einsatzkräfte mehrere Kilogramm verschiedener Drogen sicher. Dazu zählten unter anderem Kokain, Amphetamin, Cannabisprodukte, Ecstasy-Tabletten sowie verschreibungspflichtige Medikamente mit Bezug zum Betäubungsmittelrecht. Außerdem fanden die Ermittler bei den Verdächtigen Waffen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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