Bayern

Tragödie in den Alpen: Hütten-Mitarbeiter stirbt

Ein Hütten-Mitarbeiter startet zur Tagestour am Biberkopf – dann fehlt jede Spur. Stunden später gibt es traurige Gewissheit.

29.06.2026, 13:11 Uhr

Ein 39 Jahre alter Mitarbeiter einer Berghütte im Allgäu ist bei einer Wanderung tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann aus Sachsen am Samstag von einer Hütte bei Oberstdorf im Landkreis Oberallgäu zu einer Tagestour aufgebrochen. Geplant war eine Route über den Biberkopf zu einer weiteren Hütte und anschließend zurück.

Als der 39-Jährige bis zum späten Abend nicht wieder auftauchte, meldete der Hüttenwirt seinen Mitarbeiter als vermisst. Rettungskräfte suchten noch in der Nacht zum Sonntag unter anderem mit einem Hubschrauber nach dem Wanderer, konnten ihn zunächst aber nicht finden.

Am Sonntag wurde der Mann schließlich tot an der Nordseite des rund 2600 Meter hohen Biberkopfs an der Grenze zu Österreich entdeckt. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass er in steilem, felsigem Gelände abstürzte und dabei ums Leben kam.

Der Leichnam wurde mit Hilfe eines Polizeihubschraubers geborgen. Die alpine Einsatzgruppe der Polizei ermittelt zur genauen Todesursache.

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