Karpfen bleibt Bayerns wichtigste Zuchtfischart
Der Karpfen war auch 2025 der bedeutendste Fisch aus bayerischer Aquakultur. Wie das Landesamt für Statistik in Fürth zum Start der traditionellen Karpfensaison von September bis April mitteilte, sank die erzeugte Menge im Vergleich zu 2024 jedoch um 2,5 Prozent auf knapp 1.700 Tonnen. Damit entfiel weiterhin gut ein Drittel der gesamten Fischproduktion im Freistaat auf diese Art.
Auf Platz zwei lag die Regenbogenforelle mit einem Anteil von 28,5 Prozent. Ihre Produktion stieg im Jahresvergleich um 7,4 Prozent auf mehr als 1.400 Tonnen.
Regional betrachtet kommt etwa die Hälfte der bayerischen Karpfenerzeugung aus Mittelfranken, rund ein weiteres Drittel aus der Oberpfalz. Unter den Landkreisen führt Erlangen-Höchstadt vor Tirschenreuth. Bei der Regenbogenforelle liegen dagegen Oberbayern und Schwaben vorne, Spitzenreiter ist hier das Unterallgäu.
Insgesamt wuchs die Speisefischerzeugung in Bayern im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent auf rund 5.000 Tonnen. Im Zehnjahresvergleich zeigt sich allerdings ein leichter Abwärtstrend. Besonders stark fiel der Rückgang beim Karpfen mit nahezu 13 Prozent aus. Auch bei der Regenbogenforelle liegt die Entwicklung über diesen Zeitraum gesehen im Minus.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber