Schweinsteiger sieht DFB-Team nur noch im Mittelfeld
Nach dem 0:1 gegen Griechenland hat Bastian Schweinsteiger den derzeitigen Leistungsstand der deutschen Nationalmannschaft scharf bewertet. Der Weltmeister von 2014 sagte als ARD-Experte, Deutschland gehöre aktuell nicht mehr zur internationalen Spitze. Aus seiner Sicht fehlt es der Mannschaft inzwischen an Spielern, die mit ihrer Qualität den Unterschied machen können.
Trotz der Enttäuschung stellte sich der frühere Profi von Bayern München hinter den Kurs von Bundestrainer Jürgen Klopp. Es sei aus Schweinsteigers Sicht sinnvoll, in dieser Phase verschiedene Kandidaten zu testen, um Schritt für Schritt ein Team zu formen, das den Fußball des neuen Coaches umsetzen kann. Den typischen Klopp-Stil erhofft er sich erst in den kommenden Monaten klarer zu erkennen. Derzeit stehe vor allem das Ausprobieren im Vordergrund.
Als größte Baustelle machte Schweinsteiger den Spielaufbau aus. Vor allem beim Herausspielen aus der eigenen Defensive fehle es an Kreativität. Seiner Einschätzung nach ist Joshua Kimmich derzeit der einzige Akteur, der aus der Tiefe heraus wirklich ideenreiche Pässe spielen könne. Fehle Kimmich, werde es für die deutsche Mannschaft in diesem Bereich schnell problematisch.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber