Fußball

Klopp streicht Schlotterbeck gegen Griechenland

Klopp muss schon wieder streichen: Ausgerechnet ein gerade genesener WM-Star fliegt wegen UEFA-Regeln aus dem DFB-Kader.

27.09.2026, 09:10 Uhr

Jürgen Klopp lässt Innenverteidiger Nico Schlotterbeck im zweiten Nations-League-Spiel gegen Griechenland außen vor. Das geht aus dem offiziellen UEFA-Kader für die Begegnung am Abend in Augsburg hervor (20.45 Uhr/ARD). Aus dem 24-köpfigen Aufgebot muss der Bundestrainer einen Spieler streichen, da laut Reglement lediglich 20 Feldspieler und drei Torhüter zugelassen sind.

Schlotterbeck hatte beim 1:1 gegen die Niederlande am Donnerstag noch über die gesamte Spielzeit auf dem Platz gestanden. Der 26-Jährige war bei Borussia Dortmund erst kurz vor der Länderspielpause nach seiner schweren Knöchelverletzung wieder zurückgekehrt, die er bei der WM erlitten hatte. Neben Abwehrchef Jonathan Tah dürfte nun Yann Aurel Bisseck von Inter Mailand beginnen. Als weitere Option für die Innenverteidigung steht zudem Max Rosenfelder vom SC Freiburg im Kader.

Schlotterbeck soll trotzdem beim DFB bleiben

Klopp hatte bereits erklärt, dass Schlotterbeck weiterhin zum Kreis der Spieler gehören soll, die auch in der zweiten Länderspielwoche beim DFB dabei sind. Nach dem Spiel in Augsburg will der Bundestrainer seine Mannschaft personell fast vollständig umbauen. Als Nächstes stehen für die Nationalelf am Donnerstag in München gegen Serbien sowie am darauffolgenden Sonntag in Thessaloniki erneut gegen Griechenland weitere Partien an.

Im Spieltagsaufgebot steht diesmal auch Bambasé Conté von der TSG Hoffenheim, der in Amsterdam wegen der 23er-Regel noch gefehlt hatte. Ebenfalls dabei sind Florian Wirtz und Jonathan Burkardt, die nach den Muskelverletzungen von Jamal Musiala und Kai Havertz früher als vorgesehen zur Nationalmannschaft gestoßen waren. Ursprünglich war geplant, dass beide erst zum zweiten Aufgebot gehören. Einen Platz in der Startelf gegen Griechenland hatte Klopp nach nur einer Trainingseinheit jedoch ausgeschlossen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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