Internationale Pressestimmen zum 0:0 Deutschlands gegen Griechenland
Berlin – Nach dem torlosen Unentschieden der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland fällt die Resonanz im Ausland gemischt aus. Während griechische Medien den Punktgewinn feiern, wird in anderen Ländern vor allem die fehlende Durchschlagskraft der DFB-Auswahl unter Jürgen Klopp kritisiert.
Griechenland
„Ta Nea“ sieht das Remis als wichtigen Erfolg für die eigene Mannschaft. Das Team bleibe in seiner Gruppe ohne Niederlage und dürfe weiter vom Einzug ins Viertelfinale hoffen.
„Kathimerini“ bezeichnete das 0:0 gegen Deutschland als wertvolles Resultat für die griechische Nationalelf.
Frankreich
„L’Équipe“ schrieb, Klopps Deutschland habe es an Ideen fehlen lassen und sei über ein Unentschieden in Griechenland nicht hinausgekommen. Nach einer starken ersten Halbzeit habe die Mannschaft nach dem Seitenwechsel deutlich nachgelassen.
Spanien
„Marca“ hob hervor, dass Klopp von einer Phase des Ausprobierens spreche. Dennoch komme die deutsche Mannschaft bislang nicht richtig ins Rollen.
„Mundo Deportivo“ urteilte, Deutschland sei mit einer im Vergleich zur Vorwoche stark veränderten Startelf angetreten. Zwar habe das Team zunächst die Lehren aus der vorherigen Niederlage gezogen und die Partie kontrolliert, doch dieser Plan sei im weiteren Verlauf verpufft.
„As“ zog ein knappes Fazit: Die Ära Klopp nehme noch immer nicht richtig Fahrt auf.
Italien
„Corriere dello Sport“ sah Deutschland im Laufe der Partie die Kräfte schwinden. Zudem wurde auf die Einwechslung von Woltemade in der zweiten Hälfte verwiesen.
Österreich
Die „Kronen Zeitung“ schrieb von einem Remis, mit dem die DFB-Elf die erhoffte Revanche gegen Griechenland verpasst habe.
Schweiz
„Blick“ sprach von äußerst robust auftretenden Griechen, die Klopp erneut geärgert hätten. Deutschland sei nicht über ein 0:0 hinausgekommen, weil sich der Gegner tief zurückgezogen und mit großem Einsatz verteidigt habe.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber