Eberl leidet mit Gladbach mit
Max Eberl verfolgt die schwierige Lage seines früheren Clubs Borussia Mönchengladbach weiter sehr genau. Der heutige Sportvorstand des FC Bayern betonte vor dem Abflug der Münchner nach Norwegen, dass ihn die Entwicklung bei der Borussia nicht kaltlasse. Er habe das Spiel zuletzt komplett gesehen, sagte Eberl, doch als Glücksbringer habe das nicht getaugt — Gladbach verlor trotzdem.
Die Bayern treten am Dienstagabend (21.00 Uhr/Prime Video) bei Viking Stavanger an.
Gladbach steht nach dem 1:2 beim 1. FC Köln am Sonntag ohne Zähler am Tabellenende der Bundesliga. Für Alexander Blessin verlief damit das Debüt als neuer Cheftrainer erfolglos. Der 53-Jährige hatte den Posten von Eugen Polanski übernommen.
Eberl sprach von keiner einfachen Situation, zeigte sich aber überzeugt, dass die Verantwortlichen in Mönchengladbach wüssten, welche Schritte nun nötig seien. Aus seiner Sicht sei nun vor allem wichtig, dass auch das Umfeld die Realität anerkenne: Statt große Ziele zu verfolgen, gehe es für den Club momentan in erster Linie darum, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber