Großer Kaderwechsel im DFB-Quartier vor Griechenland-Spiel
Schon vor dem zweiten Nations-League-Duell mit Griechenland steht bei der deutschen Nationalmannschaft ein umfassender Personalwechsel im Teamhotel in Herzogenaurach an. Im Verlauf des Spieltags sollte die zweite Spielergruppe aus Jürgen Klopps ursprünglich 44 Mann starkem XXL-Aufgebot in Franken eintreffen.
Nach ihrer Ankunft war vorgesehen, dass die neuen Spieler gemeinsam nach Augsburg weiterreisen. Dort sollten sie am Abend beim ausverkauften Spiel in der WWK Arena gegen Griechenland als Zuschauer auf der Tribüne sitzen.
Für die beiden weiteren Nations-League-Partien am kommenden Donnerstag sowie drei Tage später erneut in Thessaloniki gegen Griechenland war zunächst ein zweiter Kader mit 21 Spielern vorgesehen. Augsburgs Torhüter Finn Dahmen war von Beginn an für beide Lehrgänge eingeplant. Weil Leipzigs Brajan Gruda verletzt absagen musste, verringerte sich die Gruppe auf 20 Akteure.
Nach den verletzungsbedingten Abreisen von Jamal Musiala und Kai Havertz, die sich in den Niederlanden verletzt hatten, rückten Florian Wirtz vom FC Liverpool und Frankfurts Angreifer Jonathan Burkardt schon früher ins Quartier nach. Beide gehörten dadurch bereits zum 23-köpfigen Aufgebot für die Partie in Augsburg.
Diese Spieler bleiben auch für die zweite Woche
Wie der DFB mitteilte, bleiben aus der ersten Kadergruppe neben Dahmen noch fünf weitere Spieler bei der Mannschaft: Dortmunds Nico Schlotterbeck, Bayern-Profi Serge Gnabry, die beiden Freiburger Philipp Treu und Yannik Engelhardt sowie Hoffenheims Bambasé Conté.

Damit startet Klopp in die zweite Länderspielwoche mit insgesamt 25 Spielern, darunter 22 Feldspieler und drei Torhüter.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber