Beierlorzer startet mit gutem Gefühl beim FC Ingolstadt
Achim Beierlorzer hat nach den ersten Einheiten beim FC Ingolstadt ein positives Fazit gezogen. Der neue Trainer des Drittligisten zeigte sich nach seinem Einstand überzeugt von der Mannschaft. In dem Kader stecke viel Qualität, betonte der 58-Jährige nach der ersten Trainingseinheit. Die Arbeit mit dem Team habe ihm großen Spaß gemacht.
Besonders aufgefallen sei ihm die große Energie innerhalb der Gruppe. Schon in den Gesprächen mit dem Mannschaftsrat an den freien Tagen habe er den Eindruck gewonnen, dass in der Mannschaft viele gute Charaktere zusammenkommen.
Beierlorzer war in der vergangenen Woche als Nachfolger von Sabrina Wittmann vorgestellt worden. Wittmann hatte im Mai 2024 als erste Frau ein Profiteam im Männerfußball übernommen. Nach einem misslungenen Start in die Saison der 3. Liga kam es nun jedoch zur Trennung.
Erster Härtetest gegen Nürnberg
Nach sieben Spieltagen liegt Ingolstadt derzeit nur auf Platz 14. Zuletzt setzte es in vier Drittligaspielen drei Niederlagen. Mit Beierlorzer soll nun die Wende gelingen.
Seinen ersten Auftritt mit der Mannschaft hat der neue Coach am Freitag in einem Testspiel beim 1. FC Nürnberg, der aktuell Zweiter in der 2. Bundesliga ist. Das erste Ligaspiel unter seiner Leitung folgt am 11. Oktober zuhause gegen den SV Wehen Wiesbaden.
Beierlorzer machte zudem deutlich, worauf es ihm künftig ankommt: hohe Intensität in den Spielformen und Partien sowie mehr Aktivität am Ball. Seine Mannschaft solle sich in allen Bereichen mutig anbieten und ständig anspielbar sein.

Rückkehr in den Traineralltag
Der gebürtige Erlanger war in seiner Laufbahn bereits unter anderem für den 1. FC Köln, den 1. FSV Mainz 05, RB Leipzig und Jahn Regensburg tätig. In Regensburg arbeitete er zuletzt von Juli 2023 bis Oktober 2025 als Geschäftsführer Sport.
Seine Rückkehr auf die Trainerbank begründete Beierlorzer mit seiner persönlichen Leidenschaft. Er sehe sich seit jeher als Trainer und als jemand, der direkt mit einer Mannschaft arbeitet. Die Rolle als Geschäftsführer habe ihn dagegen nicht in gleicher Weise erfüllt.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber