Bayern vor Derby in Augsburg gewarnt
Vincent Kompany hat die einzige Bundesliga-Niederlage des FC Bayern aus der jüngeren Vergangenheit noch präsent. Vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) erinnerte der Münchner Cheftrainer daran, dass sein Team im vergangenen Jahr ausgerechnet gegen den FCA verloren hatte. Für ihn ist die Partie daher weiterhin etwas Besonderes: „Es bleibt ein Derby.“
Die Münchner mussten in den vergangenen 47 Bundesliga-Partien nur eine Niederlage hinnehmen. Diese setzte es am 24. Januar beim 1:2 gegen den bayerischen Rivalen aus Augsburg.
Kompany sieht viel Energie im Team
Nach der langen Länderspielphase zeigte sich Kompany mit Blick auf das Duell des Tabellenzweiten beim Vierten optimistisch. Der Eindruck aus dem Training sei sehr positiv gewesen. Wenn seine Mannschaft am Samstag so auftrete wie zuletzt auf dem Trainingsplatz, rechnet sich der Belgier gute Chancen aus. Die Spieler hätten viel Einsatz und spürbar frische Energie gezeigt.
Bis auf Jamal Musiala, der wegen eines Muskelfaserrisses ausfällt, kehrten alle Nationalspieler ohne Verletzungen nach München zurück.
Volles Programm bis November
Gerade mit Blick auf die anstehenden Wochen kommt der breite Kader dem Rekordmeister gelegen. Bis zur nächsten Länderspielpause im November stehen für die Bayern neun Spiele innerhalb von 29 Tagen auf dem Programm. Kompany sieht seine Mannschaft dafür gut gerüstet. Sein Anspruch sei es, in jede Begegnung mit voller Überzeugung zu gehen. Zudem betonte er, dass ihm ein Rhythmus mit Spielen alle drei Tage lieber sei als längere Unterbrechungen – auch, weil die Spieler ohnehin am liebsten auf dem Platz stehen.

Nach Augsburg folgt die Champions League
Auch Sportdirektor Christoph Freund blickt dem dichten Spielplan positiv entgegen. Nach dem Bundesliga-Spiel in Augsburg wartet am Dienstag in der Champions League die nächste Aufgabe bei Viking Stavanger. Freund sprach von einer sehr langen Länderspielpause und betonte die Vorfreude auf die kommenden großen Partien. Der Kader sei stark genug und bereit für die anstehenden Herausforderungen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber