Fußball

Bayern-Frauen glänzen in Lissabon: Darum war’s so stark

Kein Glanz, aber ein wichtiges Zeichen: Warum der Sieg der Bayern-Frauen in Lissabon für den nächsten Härtetest Hoffnung macht

01.10.2026, 11:34 Uhr

Die Fußballerinnen des FC Bayern haben mit dem 3:0 (0:0) bei Benfica Lissabon nicht nur wichtige Punkte in der Champions League gesammelt. Der späte Erfolg in Portugal gilt aus Münchner Sicht auch als Beweis dafür, dass die Mannschaft selbst in schwierigen Spielen geduldig bleiben kann. Trainer Jose Barcala sprach von einem „sehr abgeklärten Auftritt“, Kapitänin Glodis Viggosdottir zeigte sich stolz darüber, wie sich das Team im Verlauf der Partie steigerte.

Nach dem enttäuschenden 2:2 zum Auftakt gegen Manchester City tat sich Bayern im Estádio da Luz zunächst schwer und entwickelte offensiv lange zu wenig Gefahr. Erst in der 74. Minute erlöste Klara Bühl ihr Team mit einem sehenswerten Distanzschuss. Die Nationalspielerin meinte danach mit einem Lächeln, sie habe den Ball „schon ziemlich gut getroffen“. Barcala lobte den Treffer als „fantastisch“ und betonte, solche Abschlüsse zeige Bühl regelmäßig im Training.

Bayern wollen den Schwung mitnehmen

In der Schlussphase sorgten Pernille Harder (80.) und Franziska Kett (88.) für den klaren Endstand. Für Giulia Gwinn war es zwar spielerisch nicht über die gesamte Zeit eine Glanzleistung, doch das Ergebnis zähle. Gerade in der Champions League sei entscheidend, die drei Punkte mitzunehmen und mit einem guten Gefühl nach Frankfurt zu reisen.

Dort wartet am Samstag (17.55 Uhr) in der Bundesliga das Topspiel bei Eintracht Frankfurt. Bayern führt die Tabelle nach fünf Siegen aus fünf Spielen mit 15 Punkten an, Frankfurt folgt mit 13 Zählern. Beide Clubs sind in der Liga bislang noch ungeschlagen.

In der Champions League geht es gegen Real Madrid weiter

Im Anschluss an das Liga-Duell steht die Länderspielpause an. In der Königsklasse empfängt der FC Bayern dann am 28. Oktober Real Madrid. Beim spanischen Spitzenclub stehen mit Elisa Senß, Merle Frohms und Sara Däbritz gleich drei deutsche Nationalspielerinnen im Kader.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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