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UEFA greift beim FC Bayern durch – doch warum die Fans diesmal mit einem blauen Auge davonkommen

Eklat beim Bayern-Duell mit Real: Fans verletzen Fotografen, die UEFA greift ein. Jetzt ist das Urteil da – und der deutsche Meister kommt überraschend glimpflich davon.

23.04.2026, 18:53 Uhr

Bayern gegen Paris vor vollem Haus – UEFA verhängt dennoch hohe Strafe

Der FC Bayern darf das Rückspiel im Halbfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain vor ausverkauftem Stadion austragen. Ganz ohne Folgen bleiben die Zwischenfälle aus dem Viertelfinale gegen Real Madrid aber nicht: Die UEFA belegte den deutschen Rekordmeister mit einer Geldstrafe von insgesamt fast 90.000 Euro. Ein teilweiser Zuschauerausschluss blieb den Münchnern erspart.

Beim Spiel gegen Real in der Allianz Arena waren in der Schlussphase mehrere Bayern-Fans über Absperrungen geklettert und bis an den Spielfeldrand gelangt. Nach dem späten 4:3-Siegtreffer in der Nachspielzeit kam es beim Jubel zu tumultartigen Szenen hinter den Werbebanden, wo Fotografen und andere Medienschaffende saßen. Dabei wurden nach Polizeiangaben mindestens zwei Frauen und zwei Männer verletzt.

Für das Eindringen in den Innenraum setzte die UEFA eine Strafe von 40.000 Euro fest. Weitere 30.000 Euro wurden wegen unangemessener Fan-Botschaften fällig. Hinzu kamen 14.000 Euro für blockierte öffentliche Zugänge sowie 5.625 Euro wegen des Werfens von Gegenständen.

Keine Sperre für Fans trotz laufender Bewährung

Bayerns Sportdirektor Christoph Freund hatte die Vorkommnisse im Anschluss missbilligt, zugleich aber auf die besondere Stimmung des Abends verwiesen. Er sprach von chaotischen Szenen, für die man sich entschuldige, betonte jedoch auch, dass die außergewöhnliche Emotion des Spiels eine Rolle gespielt habe.

Für die Münchner ist es ein glücklicher Ausgang, denn wegen wiederholter Pyro-Vorfälle durch Anhänger war der Klub bereits im Dezember 2025 auf Bewährung gestellt worden. Damals hatte die UEFA eine mögliche Sperre der kompletten Südkurve angedroht. Für das Heimspiel gegen Paris am 6. Mai verzichtete der Verband nun aber auf diese Maßnahme.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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