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Puma-Alarm? Kreisjäger-Chef mahnt jetzt zur Ruhe

Raubkatzen-Alarm? Polizei jagt mit Hubschrauber und Drohnen ein mysteriöses Tier – so schätzt der Jägerchef die Gefahr ein.

07.10.2026, 16:10 Uhr

Mögliche Puma-Sichtung bei München: Jäger mahnt zur Besonnenheit

Nach dem Hinweis auf einen möglicherweise frei laufenden Puma nahe dem Münchner Flughafen ruft der Chef der Kreisjägerschaft zur Vorsicht auf. Thomas Schreder sagte der dpa, die Bevölkerung solle nicht selbst nach dem Tier suchen, sondern den Einsatzkräften die Arbeit überlassen. Vor allem in der Nacht sei es ratsam, das Gebiet vorerst nicht für Spaziergänge zu nutzen. Hundehalter sollten ihre Tiere dort auch tagsüber angeleint lassen.

Nach Einschätzung Schreders besteht kein Anlass zur Panik. Sollte es sich tatsächlich um einen Puma handeln, dürfe die Gefahr jedoch nicht unterschätzt werden. Wer seinen Hund im Bereich Oberding im Landkreis Erding frei laufen lasse, könne damit einen unerwünschten Zwischenfall begünstigen. Aufgrund der bisherigen Aufnahmen geht Schreder zudem nicht davon aus, dass es sich um eine in Deutschland heimische Großkatze handelt.

Die Polizei startete am Mittwochnachmittag im Notzingermoos eine größere Suchaktion. Dabei kommen unter anderem ein Hubschrauber und Drohnen zum Einsatz, um das Gelände aus der Luft zu überprüfen. Zusätzlich sind Streifenwagen in der Gegend unterwegs. Nach Angaben einer Polizeisprecherin laufen die Maßnahmen auf Hochtouren, gesichtet worden sei das Tier bislang aber nicht.

Laut Schreder könnten auch mehrere Jäger aus dem Landkreis die Suche mit Wärmebild-Drohnen unterstützen. Bisher habe es dazu jedoch noch keine Anfrage der Behörden gegeben.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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