Seniorin fällt in Oberfranken auf falsche Polizisten herein
Eine ältere Frau aus dem Landkreis Lichtenfels hat Gold- und Silbermünzen im Wert von mehreren zehntausend Euro an einen Betrüger übergeben. Nach Angaben der Polizei gaben sich die Täter am Telefon als Polizeibeamte aus.
Die Unbekannten kontaktierten die Seniorin über das Festnetz und erzählten ihr, bei der Festnahme von Einbrechern seien Unterlagen mit ihrem Namen entdeckt worden. Zugleich behaupteten sie, ihr Vermögen sei deshalb in Gefahr. Anschließend verabredeten die angeblichen Beamten mit der Frau einen Treffpunkt in Altenkunstadt.
Am Nachmittag fuhr die Rentnerin zu einer Grundschule. Auf der Rückbank ihres Autos lag ein blauer Müllsack mit den Münzen. Dort öffnete ein Mann die hintere Autotür und nahm den Beutel an sich. Wie die Polizei mitteilte, sagte der Täter, die Wertgegenstände würden überprüft und die Frau werde am nächsten Tag von den Beamten kontaktiert.
Als der angekündigte Anruf ausblieb, wandte sich die Seniorin an die echte Polizei.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber