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Bauarbeiter finden plötzlich Gold im Millionenwert

Plötzlich blitzt es im Boden: Bauarbeiter finden bei einer Hilfsorganisation Goldbarren und Münzen. Wem gehört der Schatz?

15.08.2026, 12:05 Uhr

Goldfund bei Bauarbeiten in Belgien

Bei Renovierungsarbeiten für eine Wohltätigkeitsorganisation haben Bauarbeiter in Belgien einen spektakulären Schatz entdeckt: 49 Goldbarren zu je einem Kilogramm sowie zahlreiche Goldmünzen. Das meldete die Nachrichtenagentur Belga.

Der Fund wurde in Dendermonde in der Provinz Ostflandern gemacht, wo im Zuge der Arbeiten Abwasserleitungen verlegt wurden. Nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders VRT könnte das entdeckte Gold einen Gesamtwert von etwa neun Millionen Euro haben.

Noch ist offen, wie das Gold dorthin gelangte, aus welchem Grund es vergraben wurde und wem es rechtlich gehört.

Die örtliche Polizei erklärte nach dem Fund vom Dienstag in einem Facebook-Beitrag, das Gold sei den Bundesbehörden übergeben worden. Dort werde es nun in einem besonders gesicherten Tresor aufbewahrt. Zugleich appellierten die Beamten an die Bevölkerung, den Fundort nicht aufzusuchen, um dort nach weiteren Wertgegenständen zu suchen.

Grundstück mit historischer Vorgeschichte

Der frühere Bürgermeister von Dendermonde und Historiker Piet Buyse sagte laut VRT, das Grundstück habe einst einer vermögenden Brauereifamilie gehört. Diese habe es später der Kirche überlassen – unter der Voraussetzung, dass das Areal für wohltätige Zwecke genutzt werde.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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