In Walpertskirchen im Landkreis Erding ist ein 45 Jahre alter Landwirt tot aus einer Güllegrube geborgen worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann am Sonntag zunächst als vermisst gemeldet worden. Zugleich wurde festgestellt, dass der Deckel eines Schachts zur Güllegrube offenstand.
Daraufhin pumpten benachbarte Landwirte die Grube weitgehend leer. Am Nachmittag entdeckte ein Taucher schließlich den leblosen Mann in dem Behälter.
Die Polizei untersucht nun, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Güllegruben gelten als besonders gefährlich, weil sich dort hochkonzentrierte Gase sammeln können. Diese können innerhalb kurzer Zeit zur Bewusstlosigkeit führen und im schlimmsten Fall einen tödlichen Atemstillstand oder eine Vergiftung auslösen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion