Trotz der 2:4-Auswärtsniederlage beim FC Bayern blickt der VfB Stuttgart optimistisch auf das bevorstehende Halbfinale im DFB-Pokal. Maximilian Mittelstädt betonte nach dem Spiel in München, dass es dem Team gutgetan habe, sich diesmal nicht deutlich auseinandernehmen zu lassen. Die Bayern machten mit dem Sieg die Meisterschaft perfekt, während die Schwaben nun am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD und Sky) zuhause gegen den SC Freiburg um den erneuten Einzug ins Endspiel kämpfen.
Im Gegensatz zu einigen früheren Duellen geriet Stuttgart gegen die Münchner diesmal nicht komplett unter die Räder. Mittelstädt erklärte, der späte Treffer zum 2:4 habe zwar nichts mehr am Ausgang der Partie geändert. Für die Psyche sei es aber hilfreich, am Ende noch selbst zu treffen, statt noch weitere Gegentore hinnehmen zu müssen.
Hoeneß richtet den Blick auf das Halbfinale
Kapitän Atakan Karazor sah es ähnlich. Er zeigte sich zufrieden damit, dass die Mannschaft bis zum Schluss Haltung bewies und noch einmal verkürzen konnte. Genau solche positiven Aspekte wolle das Team in die kommenden Wochen mitnehmen, nicht die negativen. Für den Schlusspunkt sorgte Andres Chema in der 88. Minute mit einem sehenswerten Treffer zum 2:4. Insgesamt wollte Karazor die Partie in München jedoch möglichst schnell abhaken.
Trainer Sebastian Hoeneß forderte, den Blick nun entschlossen nach vorne zu richten. Für das Pokalduell gegen Freiburg sieht er seine Mannschaft bestens angetrieben. Seiner Ansicht nach wird es ein völlig anderes Spiel mit ganz eigener Dynamik – ein echtes Alles-oder-nichts-Spiel. Schon die Chance auf das Finale sei Motivation genug. Zweimal nacheinander nach Berlin fahren zu können, wäre laut Hoeneß etwas ganz Besonderes.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion