Die Organisatoren des privaten Rettungseinsatzes für den in der Ostsee feststeckenden Wal zeigen sich vorsichtig optimistisch. Nach Angaben der Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert atmet das Tier inzwischen deutlich tiefer ein, was sie als ermutigendes Signal wertet. Gemeinsam mit zwei weiteren Veterinären habe sie den Wal untersucht. Dabei sei klar geworden, dass sich das Tier nicht unmittelbar im Sterben befinde.
Die Sorge, ein Befreiungsversuch könne den Zustand des Wals verschlechtern, weist die Initiative zurück. Ihr Ziel sei es nicht, zusätzliches Leid zu verursachen, sondern das Tier aus seiner ausweglosen Lage zu befreien.
Auch insgesamt äußerte sich Bahr-van Gemmert zuversichtlich. Der Wal reagiere auf den eingesetzten Saugbagger nicht nervöser als auf anwesende Menschen. Sie habe den Eindruck, dass das Tier wahrnehme, dass ihm geholfen werden solle.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion