Die Vorbereitungen für die Rettung des in der Ostsee festsitzenden Buckelwals schreiten weiter voran. Nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) wurde die Netzplane, mit der das Tier zwischen Pontons Richtung Nordsee und weiter in den Atlantik gebracht werden soll, bereits ins Wasser gelassen. Sie befinde sich zudem in Sichtweite des Wals, sagte Backhaus auf der Insel Poel.
Der Buckelwal steckt seit rund 20 Tagen in einer Bucht der kleinen Ostseeinsel bei Wismar im Schlick fest. Für die kommenden Stunden werden höheres Wasser, Wind und stärkerer Wellengang erwartet. Das könnte dem Tier womöglich helfen, sich aus eigener Kraft zu lösen und davonzuschwimmen, so der Minister.
Backhaus betonte, dass der Wal weiterhin Lebenszeichen zeige. Er sei aktiv, gebe Laute von sich und rege sich immer wieder. Auch bewege er seine Flipper, also die Brustflossen. Aus Sicht des Ministers spreche das derzeit nicht dafür, dass das Tier kurz vor dem Sterben steht.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion