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Backhaus lässt Einsatz eines GPS-Senders für Buckelwal prüfen

Die Vorbereitungen für den Transport des geschwächten Buckelwals laufen. Er soll zurück ins offene Meer. Wenn das klappt, soll das Tier auch ein kleines Gepäck mit auf die Reise bekommen.

19.04.2026, 16:31 Uhr

Der vor der Ostseeinsel Poel gestrandete Buckelwal könnte nach einer möglichen Befreiung oder falls er sich selbst lösen kann mit einem GPS-Sender versehen werden. Das kündigte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus am Sonntag an. Geprüft werde, ob sich ein Sender am Tier befestigen lasse.

Nach Einschätzung des Ministers wäre das sinnvoll, um den Aufenthaltsort des Wals jederzeit genau verfolgen zu können. Da das Tier auch über längere Zeit untertauchen könne, würde ein GPS-Sender helfen, es tagsüber und nachts im Blick zu behalten.

Messungen des Umweltministeriums zufolge ist der geschwächte Buckelwal 12,35 Meter lang, 3,20 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Er befindet sich bereits seit 20 Tagen in der Wismarbucht vor der Insel Poel.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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