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Mutmaßliche Erpressung mit vergifteter Babynahrung: Polizei ermittelt

Die Polizei ermittelt nach dem Fund von Rattengift in Babynahrung wegen versuchter Erpressung. In Österreich suchen Beamte parallel dazu nach einem weiteren möglicherweise mit Gift verseuchten Glas.

20.04.2026, 15:45 Uhr

Die Kriminalpolizei in Ingolstadt ermittelt wegen eines versuchten Erpressungsfalls zum Nachteil des Babynahrungsherstellers Hipp. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte, wird das Verfahren unter Leitung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt derzeit gegen unbekannte Täter geführt. Dafür wurde bei der Kripo eine spezielle Ermittlungsgruppe mit dem Namen „Glas“ eingerichtet.

Auslöser war eine E-Mail, die am 16. April bekannt wurde und von den mutmaßlichen Tätern stammen soll. Unmittelbar danach seien nationale und internationale Maßnahmen eingeleitet worden. In den Nachbarländern Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden insgesamt fünf manipulierte Gläser mit Babynahrung entdeckt.

Untersuchungen im Labor zeigten, dass die betroffenen Produkte mit Rattengift versetzt worden waren. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte sich in Österreich noch ein weiteres verändertes Glas im Umlauf befinden. In Deutschland wurden bislang keine vergifteten Gläser gefunden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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