Die Adler Mannheim haben erstmals seit ihrem Meistertitel im Jahr 2019 wieder das Finale der Deutschen Eishockey Liga erreicht. Nach drei Erfolgen zum Start der Halbfinalserie und der klaren 1:5-Pleite zuletzt in München setzte sich Mannheim vor eigenem Publikum mit 4:1 (1:1, 2:0, 1:0) durch. Damit ging die Serie insgesamt mit 4:1 an die Kurpfälzer.
Ab dem 24. April spielen die Adler im Finale entweder gegen die Eisbären Berlin oder die Kölner Haie, die die Hauptrunde als Spitzenreiter abgeschlossen hatten. In dieser Serie liegt der Titelverteidiger aus Berlin derzeit mit 3:2 Siegen vorne. Die Mannschaft von Trainer Serge Aubin gewann am Freitag mit 5:2 (0:0, 2:1, 3:1) gegen Köln. Für die Haie heißt das nun: Im nächsten Spiel am Montag um 19.30 Uhr bei MagentaSport ist ein Sieg Pflicht.
Zu den prägenden Mannheimer Akteuren gehörten neben Nationaltorhüter Maximilian Franzreb vor allem die Torschützen Alexander Ehl (4.), Nicolas Mattinen (23.), Matthias Plachta (34.) und Leon Gawanke (41.). Den einzigen Treffer für München erzielte Tobias Rieder (8.). Bereits in der vergangenen Saison war der EHC im Viertelfinale an Mannheim gescheitert. Adler-Coach Dallas Eakins sagte bei MagentaSport: „Wir haben sehr stabil gespielt und hatten einen überragenden Torwart.“
Heimrecht in der Berlin-Köln-Serie ein Thema
In der anderen Halbfinalserie profitierten die Eisbären bislang von einem besonderen Umstand beim Heimrecht. Obwohl Berlin die Hauptrunde nur auf Rang sechs beendet hatte, durfte das Team die Serie mit einem Heimspiel beginnen und konnte damit vor den eigenen Fans regelmäßig vorlegen. Hintergrund ist die langfristige Belegung der Arena in Köln. Wegen zahlreicher geplanter Konzerte war schon früh festgelegt worden, dass die Haie unabhängig von ihrer Platzierung in den Playoffs stets auswärts in eine Serie starten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion