Nach dem Aus im Halbfinale von München denkt Alexander Zverev darüber nach, in der Vorbereitung auf die French Open nicht alle drei geplanten Sandplatzturniere zu spielen. Damit steht auch ein möglicher Verzicht auf das ATP-500-Turnier in Hamburg vom 16. bis 23. Mai im Raum. Auf die Frage, ob er in Madrid, Rom und anschließend auch in Hamburg antreten werde, sagte Zverev lediglich: „Das werden wir sehen.“
Kurz vor seinem 29. Geburtstag war der deutsche Tennisprofi bei den BMW Open in München im Halbfinale am Italiener Flavio Cobolli gescheitert. Als einen Grund nannte Zverev die Belastung durch die vielen Turniere und Matches seit Beginn des Jahres.
Zverev will seinen Kalender mit Blick auf Paris klug planen
Bis zum Start des Masters in Madrid freut sich Zverev nun auf einige freie Tage. Diese Pause komme ihm sehr gelegen. Nach eigener Aussage liegen diesmal etwa sechs Tage zwischen zwei Matches – deutlich mehr Erholung, als er in den vergangenen Monaten gehabt habe.
Seine gesamte Planung ist auf die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni ausgerichtet. Dort wolle er sein bestes Tennis zeigen, betonte der Olympiasieger von 2021. Deshalb gehe es nun darum, seine Form zu bewahren oder sogar weiter zu verbessern. Dafür müsse er seinen Turnierplan geschickt zusammenstellen.
Orientierung an Sinner und Alcaraz
Zverev verwies zudem auf Jannik Sinner und Carlos Alcaraz, die seiner Ansicht nach ihre Einsätze sehr überlegt auswählen. Beide würden nicht jede Woche spielen, selbst wenn es sich um große Turniere oder Heimveranstaltungen handle. Alcaraz verzichtet beispielsweise auch wegen einer Verletzung auf einen Start in Madrid.
In Madrid will Zverev auf jeden Fall antreten. Ob er danach auch in Rom und Hamburg spielt, dürfte stark davon abhängen, wie weit er in den vorherigen Turnieren kommt. Sollte er in Madrid etwa das Halbfinale oder Finale erreichen, könnte ein Startverzicht in Rom infrage kommen. Verläuft das Turnier in Italien dagegen sehr intensiv und erfolgreich, wäre eher eine Absage für Hamburg denkbar.
Das Turnier am Rothenbaum gilt als letzte wichtige Standortbestimmung vor Paris. Besonders eng ist der Zeitplan, weil die French Open bereits einen Tag nach dem Finale in Hamburg beginnen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion