Nach Angaben von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) haben sich rund 1,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger an den Ratsbürgerentscheiden zur möglichen Olympia-Bewerbung beteiligt. Die vorläufig geschätzte Wahlbeteiligung in der gesamten Region liege bei 32 Prozent. In Köln, das als führende Stadt der Bewerbung vorgesehen ist, habe sie sogar 40,5 Prozent erreicht.
Wüst wertete das als deutliches Signal für die Pläne des Landes. Die angestrebte Bewerbung stehe damit auf einer soliden Grundlage. Zudem gehe er davon aus, dass sich eine Mehrheit für die Bewerbung ausgesprochen habe. Der Tag sei ein Beispiel für gelebte Demokratie.
Insgesamt konnten die Menschen in 17 Kommunen darüber entscheiden, ob ihre Stadt Teil einer deutschen Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 werden soll. Mehr als vier Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben – und zwar ausschließlich per Briefwahl.
Nordrhein-Westfalen zählt zu den vier deutschen Interessenten für eine nationale Olympia-Bewerbung. München hatte bereits im vergangenen Herbst bei einem Bürgerentscheid eine klare Zustimmung erhalten. In Hamburg ist die Abstimmung für Ende Mai geplant. Berlin verzichtet hingegen auf ein Bürger-Votum.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion