Im Ringen um eine mögliche vorzeitige Vertragsverlängerung von Nationalstürmer Deniz Undav beim VfB Stuttgart ist offenbar keine schnelle Einigung zu erwarten. Vorstandschef Alexander Wehrle erklärte im Gespräch mit der Bild, dass der Verein mit dem Angreifer und dessen Beratern zwar in stetigem Kontakt stehe, der Schwerpunkt derzeit aber auf dem Saisonfinale liege. Die weiteren Gespräche sollen nach Abschluss der Spielzeit mit mehr Nachdruck fortgesetzt werden.
Undavs aktueller Vertrag in Stuttgart läuft noch bis zum Sommer 2027. Sowohl der VfB als auch der 29-Jährige sollen daran interessiert sein, die Zusammenarbeit über diesen Zeitpunkt hinaus fortzusetzen. Medienberichten zufolge könnte allerdings vor allem die Frage des Gehalts eine größere Herausforderung werden.
Wehrle betonte die große Bedeutung des Offensivspielers für die Mannschaft. Undav sei mit seiner starken Trefferquote ein entscheidender Faktor und nicht nur sportlich, sondern auch menschlich enorm wichtig für den Club. In der laufenden Saison kommt der Stürmer bereits auf 23 Pflichtspieltore und zählt zu den beliebtesten Spielern bei den Fans.
Wehrle adelt auch Trainer Hoeneß
Auch für Trainer Sebastian Hoeneß fand Wehrle deutliche lobende Worte. Er bezeichnete ihn als herausragenden Coach und hält es für gut möglich, dass Hoeneß eines Tages den FC Bayern München trainieren könnte. Sogar ein Triumph in der Champions League mit den Münchnern sei ihm aus Wehrles Sicht grundsätzlich zuzutrauen. Noch sei das jedoch Zukunftsmusik.
Mit einem baldigen Abschied des Trainers rechnet der VfB-Boss nach eigener Aussage nicht. Hoeneß fühle sich in Stuttgart wohl und wisse, was er am Verein habe. Deshalb gehe es in den Gesprächen nicht um einen Weggang, sondern um die weitere Entwicklung des VfB. Der Trainer, der seit rund drei Jahren in Stuttgart arbeitet, besitzt noch einen Vertrag bis Ende Juni 2028.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion