Berlin – Die Fußballerinnen des 1. FC Union Berlin möchten im Heimspiel gegen den FC Bayern München für eine Überraschung sorgen und eine mögliche vorzeitige Meisterschaft der Münchnerinnen verhindern.
Trainerin Ailien Poese erklärte vor der Partie am Mittwoch um 18.00 Uhr, dass dieses Szenario in der Vorbereitung durchaus Thema gewesen sei. Es wäre aus ihrer Sicht natürlich reizvoll, dem Favoriten die Feier zu verderben. Zugleich machte sie deutlich, dass dafür vieles zusammenpassen müsse.
Die Bayern könnten sich insgesamt zum achten Mal den deutschen Meistertitel sichern, zum vierten Mal nacheinander. Dafür wären sie nicht einmal zwingend auf einen eigenen Punktgewinn angewiesen: Sollte der VfL Wolfsburg zeitgleich bei Werder Bremen nicht gewinnen, stünde München bereits als Meister fest.
Mehr als 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet
Union hat den Klassenverbleib als Aufsteiger bereits geschafft und setzt nun auf die Unterstützung des heimischen Publikums. Für das vorletzte Heimspiel der Saison rechnet der Verein mit mehr als 10.000 Fans im Stadion An der Alten Försterei. Geöffnet werden die Haupttribüne, die Waldseite, die Gegengerade sowie der Gästeblock. Aus München wurden bislang rund 400 Tickets verkauft.
Möglich ist außerdem, dass der FC Bayern personell wechselt, weil nur drei Tage später das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Barcelona ansteht. Poese betonte allerdings, dass selbst dann weiterhin enorme Qualität auf dem Platz stehen werde. Gleichzeitig könnten gerade jene Spielerinnen, die am Wochenende international gefragt sind, vorab noch Spielrhythmus sammeln.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion