Sport

Evenepoel triumphiert beim Amstel Gold Race und setzt ein Ausrufezeichen vor das Pogacar-Duell

Remco Evenepoel siegt nach spannendem Sprint beim Amstel Gold Race und zeigt sich für das kommende Duell mit Tadej Pogacar in Lüttich in Topform.

19.04.2026, 18:13 Uhr

Remco Evenepoel ist mit einem Sieg in die Ardennen-Klassiker gestartet. Der belgische Doppel-Olympiasieger gewann erstmals das Amstel Gold Race und setzte sich nach 257,2 Kilometern von Maastricht nach Valkenburg im Schlusssprint gegen den dänischen Titelverteidiger Mattias Skjelmose durch. Rang drei ging an den Franzosen Benoit Cosnefroy. Die deutschen Fahrer spielten im Kampf um die Spitzenplätze keine Rolle.

Auf dem schweren Kurs mit 33 kurzen, steilen Anstiegen fiel die Entscheidung erst ganz am Ende im direkten Vergleich der Topfavoriten. Anders als im Vorjahr musste sich Evenepoel diesmal nicht Skjelmose geschlagen geben. 2025 hatte der Däne noch überraschend den Sprint gegen Evenepoel und Tadej Pogacar gewonnen.

"Dieser Erfolg bedeutet mir sehr viel. Ich mag dieses Rennen mit seinen vielen kurzen und harten Anstiegen. Mein Sprint war diesmal stärker als im vergangenen Jahr. Ich bin sehr stolz und sehr glücklich", sagte Evenepoel.

"Für mich ist das bislang der schönste Sieg dieser Saison. Dieses Rennen steht für mich nur knapp unter den Monumenten."

Formtest vor Lüttich-Bastogne-Lüttich

Mit dem Erfolg scheint Evenepoel bestens vorbereitet auf das nächste große Kräftemessen mit Tadej Pogacar am kommenden Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. In den vergangenen Jahren hatten die beiden Stars das traditionsreiche Rennen nahezu unter sich aufgeteilt: Evenepoel gewann 2022 und 2023, Pogacar siegte 2021, 2024 und 2025.

Vorher dürfte Evenepoel noch beim Flèche Wallonne antreten. Pogacar wird bei diesem Rennen hingegen nicht starten.

Lange bestimmte zunächst der Italiener Marco Frigo das Geschehen. Er war erst Teil einer Ausreißergruppe und später alleine an der Spitze unterwegs. Rund 36 Kilometer vor dem Ziel wurde er jedoch von der Favoritengruppe gestellt und wenig später distanziert.

Begleitet wurde das Rennen zudem von mehreren Stürzen. Betroffen waren unter anderem der US-Amerikaner Matteo Jorgenson, zweimaliger Sieger von Paris-Nizza, sowie der Franzose Kevin Vauquelin, im vergangenen Jahr Siebter der Tour de France.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen