Nur wenige konnten mit dem Auftritt des TSV 1860 München in Saarbrücken zufrieden sein. Beim 0:0 setzte sich die Negativserie der „Löwen“ in der 3. Liga fort: Seit sechs Spielen wartet die Mannschaft nun auf einen Sieg und bleibt im grauen Mittelfeld der Tabelle.
Vor allem die erste Halbzeit missfiel Trainer Markus Kauczinski deutlich. „Wir waren überhaupt nicht gefährlich und viel zu pomadig“, kritisierte er nach der Partie.
Nach dem Seitenwechsel steigerte sich 1860 zwar etwas, doch insgesamt konnten die Münchner froh sein, überhaupt einen Punkt mitzunehmen. „Unter dem Strich müssen wir mit dem Punkt mehr als zufrieden sein“, sagte Kauczinski. Besonders in der Anfangsphase habe Saarbrücken zahlreiche Chancen gehabt.
Lob nur für zwei Spieler
Positiv hob der Trainer vor allem zwei Defensivspieler hervor. Torwart Thomas Dähne bewahrte sein Team mit mehreren starken Paraden vor einem Gegentor. „Ich muss mich bei Thomas bedanken“, sagte Kauczinski.
Auch Raphael Schifferl verdiente sich ein Sonderlob. Nach Einschätzung des Trainers stabilisierte er die Abwehr, gewann viele Duelle und schaltete sich ordentlich ins Aufbauspiel ein. „Er hat es heute einfach gut gemacht“, so Kauczinski.
Vier Spieltage vor Saisonende steht der TSV weiterhin auf Rang acht. Der Abstand auf den Relegationsplatz ist auf elf Punkte angewachsen. Realistische Hoffnungen auf den Aufstieg hatten sich für die Münchner zuletzt ohnehin bereits zerschlagen. Am kommenden Samstag ist der SSV Ulm im Grünwalder Stadion zu Gast.
Letzte sportliche Hoffnung liegt im Landespokal
Ein attraktives Ziel bleibt den „Löwen“ in dieser Saison aber noch: das Finale im Landespokal am 23. Mai gegen die Würzburger Kickers. Der Gewinner qualifiziert sich für den DFB-Pokal der kommenden Spielzeit und darf damit auf zusätzliche Einnahmen hoffen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion