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FSB berichtet von Festnahme deutscher Staatsbürgerin wegen Terrorverdachts

Moskau wirft ukrainischen Geheimdiensten immer wieder vor, Anschläge in Russland zu planen und auszuführen. Jetzt meldet der FSB die Festnahme einer Deutschen – und erhebt schwere Vorwürfe.

20.04.2026, 09:32 Uhr

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben eine deutsche Staatsbürgerin unter Terrorverdacht festgenommen. Die 1969 geborene Frau soll im Auftrag ukrainischer Geheimdienste versucht haben, in Pjatigorsk in der nordkaukasischen Region Stawropol einen Anschlag zu verüben. Als Ziel sei eine Einrichtung der russischen Strafverfolgungsbehörden vorgesehen gewesen, berichtete die Agentur Interfax unter Berufung auf den FSB.

Nach Darstellung des Geheimdienstes wurde in einem Rucksack der Verdächtigen ein Sprengsatz gefunden und anschließend unschädlich gemacht. Weitere Einzelheiten nannte der FSB demnach nicht. Die Frau soll sich in der Nähe des betreffenden Gebäudes in Pjatigorsk aufgehalten haben.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine kommt es in Russland immer wieder zu Attentaten, Explosionen und weiteren Angriffen, bei denen sowohl Zivilisten als auch Angehörige von Sicherheitsbehörden getötet wurden. Zugleich meldet der FSB regelmäßig vereitelte Anschlagspläne und Festnahmen von Personen, denen Taten im Auftrag ukrainischer Geheimdienste vorgeworfen werden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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