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Boote sollen festgesetzten Buckelwal in Richtung offene See lotsen

Der vor Poel gestrandete Buckelwal liegt nicht mehr auf der Stelle: Aufnahmen im Netz zeigen, dass das Tier schwimmt und immer wieder die Richtung wechselt. Geleitboote versuchen, ihn zu lenken.

20.04.2026, 08:06 Uhr

Ein Buckelwal, der seit fast drei Wochen vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns in der Ostsee festsitzt, wird derzeit von mehreren Booten begleitet. Nach Angaben von Janine Bahr-van Gemmert, leitende Tierärztin der privaten Initiative, waren die Boote im Einsatz, um das Tier zu lenken.

Am frühen Morgen setzte sich der Wal bei steigendem Wasserstand und kräftigem Wind in Bewegung. Auf Livestreams im Internet war zu sehen, dass er dabei wiederholt die Richtung änderte. Erste Versuche, ihn gezielt auf Kurs zur offenen Ostsee zu bringen, blieben jedoch zunächst ohne Erfolg.

Der Meeressäuger hält sich seit dem 31. März in der Wismarbucht nahe der Insel Poel auf. Ursprünglich war vorgesehen, eine Plane zwischen Pontons unter den Wal zu führen, um ihn aus dem flachen Gewässer zu holen und später in Richtung Nordsee zu transportieren.

Für den Fall, dass das Tier vorher eigenständig losschwimmt, hatte die Initiative bereits einen Plan B vorbereitet: Dann soll der Wal mit Hilfe von Booten in sicherere Gewässer geleitet werden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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