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Eberl rechnet nach Gnabry-Verletzung mit Aus bei der WM

Dem FC Bayern wird Serge Gnabry in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Für den Münchner Sportchef Max Eberl ist auch die WM-Entscheidung bereits gefallen.

19.04.2026, 20:56 Uhr

Bayerns Sportvorstand Max Eberl geht davon aus, dass Serge Gnabry wegen seiner Verletzung nicht an der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen kann. Nach dem 4:2 des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart erklärte Eberl am Sonntag, dass für den Angreifer wohl nicht nur die laufende Saison beendet sei. Mit dem Sieg sicherten sich die Münchner zugleich ihre 35. deutsche Meisterschaft.

Gnabry hatte im Heimspiel gefehlt, nachdem der Verein seine Verletzung am Samstagabend bekanntgegeben hatte. Der 30-Jährige erlitt einen Ausriss der Adduktoren im rechten Oberschenkel und wird laut Klub für längere Zeit ausfallen. Eberl schilderte den Nationalspieler als gefasst und stabil, zugleich aber verständlicherweise enttäuscht. Gerade in seinem Alter sei eine WM-Teilnahme etwas Besonderes – möglicherweise sogar eine der letzten Chancen.

Eberl zeigt sich betroffen

Der Bayern-Funktionär machte deutlich, wie sehr ihn die Situation für Gnabry schmerzt. Aus seiner Sicht hätte der Offensivspieler bei der WM eine wichtige Rolle für die deutsche Nationalmannschaft spielen können.

Während Bundestrainer Julian Nagelsmann am Nachmittag noch kein endgültiges WM-Aus ausrufen wollte, klang Eberl deutlich pessimistischer. Er bezeichnete die Lage als dramatisch.

Gnabry gehörte in den vergangenen Monaten zu den festen Größen in der Offensive des DFB-Teams. Die Weltmeisterschaft mit 48 Mannschaften beginnt am 11. Juni und endet am 19. Juli. In der Gruppenphase trifft Deutschland auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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