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Evenepoel triumphiert beim Amstel Gold Race und setzt ein Zeichen Richtung Pogacar

Remco Evenepoel siegt nach spannendem Sprint beim Amstel Gold Race und zeigt sich für das kommende Duell mit Tadej Pogacar in Lüttich in Topform.

19.04.2026, 17:30 Uhr

Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel ist optimal in die Ardennen-Klassiker gestartet und hat erstmals das Amstel Gold Race für sich entschieden. Ohne den fehlenden Radsport-Star Tadej Pogacar gewann der Belgier vom deutschen Red-Bull-Team nach 257,2 Kilometern von Maastricht nach Valkenburg im Schlussspurt gegen den dänischen Titelverteidiger Mattias Skjelmose. Rang drei belegte der Franzose Benoit Cosnefroy. Die deutschen Fahrer konnten im Kampf um die Spitzenplätze nicht eingreifen.

Über 33 kurze, anspruchsvolle Anstiege blieb das Rennen lange offen, ehe die Entscheidung im direkten Vergleich fiel. Anders als im Vorjahr musste sich Evenepoel diesmal Skjelmose nicht geschlagen geben. Der Däne hatte 2025 noch überraschend den Sprint gegen Evenepoel und Pogacar gewonnen.

„Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich mag dieses Rennen mit seinen vielen kurzen, steilen Anstiegen. Mein Sprint war besser als im vergangenen Jahr. Ich bin sehr stolz und glücklich“, sagte Evenepoel. Zudem bezeichnete er den Erfolg als seinen bisher schönsten der Saison und hob den hohen Stellenwert des Rennens hervor.

Nächstes Kräftemessen mit Pogacar in Lüttich

Mit dem Erfolg scheint Evenepoel bestens vorbereitet auf das nächste Aufeinandertreffen mit Pogacar am kommenden Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. In den vergangenen fünf Jahren hatten die beiden Ausnahmekönner den Frühjahrsklassiker unter sich aufgeteilt: Evenepoel siegte 2022 und 2023, Pogacar gewann 2021, 2024 und 2025. Zuvor dürfte Evenepoel noch beim Flèche Wallonne antreten, während Pogacar den Halbklassiker auslässt.

Lange Zeit bestimmte der Italiener Marco Frigo das Rennen. Zunächst fuhr er in einer Ausreißergruppe, später kämpfte er allein an der Spitze. 36 Kilometer vor dem Ziel wurde er jedoch von den Favoriten gestellt und wenig später distanziert.

Begleitet wurde das Rennen zudem von mehreren Stürzen. Betroffen waren unter anderem der zweimalige Paris-Nizza-Sieger Matteo Jorgenson aus den USA sowie der französische Tour-Siebte Kevin Vauquelin.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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