Baden-Württemberg

Bayern dämpft Erwartungen vor möglicher Meisterschaft: Keine spontane Party geplant

Der FC Bayern kann am Wochenende Meister werden. Doch selbst in dem Fall soll auf eine Party verzichtet werden, beteuert der Coach. Er hat ein anderes Spiel schon im Fokus.

18.04.2026, 11:21 Uhr

Der FC Bayern will selbst im Fall eines feststehenden Titelgewinns am Sonntagabend nicht unmittelbar feiern. Trainer Vincent Kompany machte klar, dass die Mannschaft den Blick schon auf die nächste wichtige Aufgabe richtet. Nach der Bundesliga-Partie gegen den VfB Stuttgart wartet bereits drei Tage später das Halbfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen.

„Nein, die Spieler haben selbst gesagt, dass der Fokus nach dem Spiel auf Leverkusen liegt – unabhängig davon, was passiert“, erklärte Kompany.

Die Münchner könnten sich bereits am Sonntag vorzeitig die Meisterschaft sichern. Voraussetzung dafür wäre, dass sie gegen Stuttgart erfolgreicher abschneiden als Verfolger Borussia Dortmund, der am Nachmittag bei der TSG Hoffenheim antreten muss. Am grundsätzlichen Titelgewinn des Favoriten gibt es allerdings schon seit geraumer Zeit kaum noch Zweifel.

Kompany will mit dem Feiern noch warten

Trotz der möglichen Entscheidung in der Liga will sich Bayern nicht zu früh mit Feierlichkeiten beschäftigen. Schließlich ist der Rekordmeister auch im DFB-Pokal und in der Champions League weiter im Rennen.

Kompany betonte, dass die aktuelle Saisonphase volle Konzentration verlange: Mit dem Feiern könne man ruhig noch etwas warten. Am Ende solle natürlich gefeiert werden, sagte der Coach, doch wie oft und in welchem Rahmen, hänge davon ab, was in den kommenden Wochen noch erreicht werde. Geduld sei daher für die Mannschaft kein Problem.

Änderungen in der Startelf wahrscheinlich

Nach dem intensiven Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Real Madrid, das Bayern mit 4:3 gewann, deutete Kompany für die Begegnung mit Stuttgart personelle Veränderungen an. Bis auf die Talente Lennart Karl und Tom Bischof sowie Ersatzkeeper Sven Ulreich seien alle Spieler einsatzbereit.

„Wir werden den Kader nutzen, weil wir das müssen“, sagte der Trainer.

Rotation als Chance für Spieler aus der zweiten Reihe

Von einer Einteilung in A- und B-Team will Kompany nichts wissen. Vielmehr sieht er in Spielen wie dem gegen Stuttgart eine Gelegenheit für Spieler, die sonst weniger Einsatzzeit bekommen, sich für die entscheidenden Wochen zu empfehlen.

Diese Akteure wollten zeigen, dass sie der Mannschaft auf dem Weg in ein Finale helfen können – und sich damit zugleich für einen möglichen Einsatz im Endspiel empfehlen. Genau dieser interne Konkurrenzkampf sei eine der großen Stärken des Teams, so Kompany.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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