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Nach Geldautomatensprengung in Unterfranken: Verdächtiger in den Niederlanden festgenommen

Geld, Drogen, Sprengstoff-Zubehör: Die Wohnung eines Verdächtigen in den Niederlanden liefert brisante Funde. Die Spur führt nach Unterfranken.

21.04.2026, 14:20 Uhr

Mehr als vier Monate nach der Sprengung eines Geldautomaten in Unterpleichfeld im Landkreis Würzburg haben Ermittler einen mutmaßlichen Beteiligten gefasst. Wie das Bayerische Landeskriminalamt in München mitteilte, wurde der 25-Jährige in den Niederlanden festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, bei der Tat Mitte Dezember 2025 mitgewirkt zu haben.

Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung im Raum Amsterdam stellten die Behörden Bargeld, Drogen wie Kokain und Heroin sowie mehrere Gegenstände sicher, die nach Angaben der Ermittler typischerweise bei Geldautomatensprengungen eingesetzt werden.

Zur Höhe der Beute machte das LKA keine Angaben. Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen insgesamt drei Täter an der Explosion beteiligt gewesen sein.

Nach Angaben des LKA ist es in Bayern in diesem Jahr bislang zu keiner Geldautomatensprengung gekommen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres vom 1. Januar bis 21. April 2025 waren landesweit noch acht Fälle registriert worden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 20 Sprengungen gezählt, 2024 waren es 22, im Jahr davor 21 und im Jahr 2022 insgesamt 37.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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