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Sprit wird günstiger – doch der Preisrückgang flacht deutlich ab

Bei den Spritpreisen ist nach der Talfahrt der vergangenen zwei Wochen die Luft raus. Es geht nur noch minimal nach unten und der Sprung zur Mittagszeit deutet eher in Richtung Stagnation.

20.04.2026, 13:35 Uhr

Die Entspannung an den Tankstellen hält an, verliert aber deutlich an Dynamik. Nach Daten des ADAC zeigten die Preise rund um den kräftigen Sprung zur Mittagszeit am Montag nur beim Diesel noch nach unten. Super E10 lag nach der Erhöhung sogar minimal über dem Wert vom Vortag. Das spricht dafür, dass sich die Benzinpreise zunächst stabilisieren oder wieder anziehen könnten.

Bereits am Sonntag war E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt kaum noch günstiger geworden. Der Preis sank lediglich um 0,2 Cent auf 2,059 Euro je Liter. Diesel verbilligte sich dagegen um 1,2 Cent auf 2,152 Euro.

Während der Krise war Diesel zwischenzeitlich um mehr als 70 Cent gestiegen. Seit den Höchstständen rund um Ostern ist der Preis aber wieder deutlich gefallen. Aktuell kostet Diesel nur noch etwas mehr als 40 Cent mehr als vor Beginn des Krieges. Bei Super E10 liegt der Aufschlag derzeit bei rund 28 Cent, nachdem er in der Spitze bei 41 Cent gelegen hatte.

Einige Tankstellen bieten E10 wieder unter 2 Euro an

Vor dem mittäglichen Preissprung am Montag lag der bundesweite Durchschnitt für Super E10 um 11.45 Uhr bei 2,028 Euro und näherte sich damit vorübergehend wieder der Marke von 2 Euro. Nach der Anhebung kostete der Liter allerdings 2,138 Euro. In vielen Regionen gibt es inzwischen jedoch zumindest einzelne Tankstellen, die E10 am Vormittag zeitweise wieder für weniger als 2 Euro verkaufen.

Seit Einführung der 12-Uhr-Regel dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich zur Mittagszeit erhöhen. Dadurch sind die günstigsten Zeiten nun meist am späten Vormittag. Früher galten eher die Abendstunden als besonders preiswert.

Wegen der weiterhin hohen Kraftstoffpreise plant die Bundesregierung ab 1. Mai einen Tankrabatt von knapp 17 Cent pro Liter. Noch offen ist allerdings, wie schnell und in welchem Umfang diese Entlastung tatsächlich bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt.

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