Der frühere Bundesliga-Spieler Jermaine Jones wird den 1. FC Schweinfurt nach dem Ende der laufenden Saison verlassen. Das teilte der 44-Jährige, der den unterfränkischen Absteiger aus der 3. Liga erst im Februar übernommen hatte, rund um das 0:0 gegen Hansa Rostock mit.
Im Gespräch mit MagentaSport machte der Ex-US-Nationalspieler deutlich, dass die Perspektive beim Verein derzeit unklar sei. Nach seinen Worten sei nicht ersichtlich, wie es sportlich und strukturell weitergehe. Jones erklärte zudem, er habe die Mannschaft bereits darüber informiert, dass er in der kommenden Spielzeit nicht mehr Trainer in Schweinfurt sein werde. Den Tabellenletzten hatte er in schwieriger Lage übernommen, den Klassenerhalt aber nicht mehr schaffen können.
Viele offene Fragen nach dem Abstieg
Wie der Neustart der "Schnüdel" in der Regionalliga aussehen wird, ist aktuell noch nicht entschieden. Zuletzt war es zu Protesten von Fans gegen die Vereinsführung gekommen. In der Folge zog sich Vorstandschef und Hauptsponsor Markus Wolf nach fast 20 Jahren aus dem Club zurück.
Für Jones fehlt damit die Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit. Eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags kommt für ihn deshalb nicht infrage. Er betonte, dass für ihn immer klar gewesen sei, nur unter professionellen Bedingungen weiterarbeiten zu wollen.
Trainer will ohne Streit Abschied nehmen
Trotz der Trennung betonte Jones, dass er sich im Guten verabschieden wolle. Die Arbeit mit der Mannschaft habe ihm viel Freude bereitet, außerdem sei er dankbar für die Chance, sich in Schweinfurt erstmals als Trainer präsentieren zu können.
Bis zum Saisonende wolle er nun mit dem Team einen ordentlichen Abschluss erreichen. Wie es danach für ihn persönlich weitergeht, ließ der frühere Profi von Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Schalke 04 offen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion