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Tödlicher Unfall am Nürburgring: Verstappen tief betroffen

Beim Vier-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem auch Max Verstappen fahren sollte, kommt es zu einem Massenunfall. Ein Fahrer überlebt nicht.

18.04.2026, 22:54 Uhr

Nach dem folgenschweren Massencrash am Nürburgring hat sich auch Max Verstappen erschüttert gezeigt. Der viermalige Formel-1-Weltmeister, der beim Unfall nicht selbst am Steuer seines Langstreckenwagens saß, äußerte sich am Samstagabend bei Instagram bestürzt über das Geschehen.

Verstappen erinnert an die Risiken des Motorsports

Im Qualifikationsrennen für das 24-Stunden-Event kam der Fahrer Juha Miettinen ums Leben. Nach Angaben der Rennleitung starb der 66-jährige gebürtige Finne im Medical Center. Nachdem er aus seinem Fahrzeug geborgen worden war, blieben sämtliche Wiederbelebungsversuche ohne Erfolg.

Verstappen schrieb, Motorsport sei etwas, das alle Beteiligten mit Leidenschaft ausüben. Zugleich zeigten Momente wie dieser, wie gefährlich der Sport trotz aller Sicherheitsmaßnahmen bleibe. Seiner Familie sprach er sein tief empfundenes Mitgefühl aus.

Auch der Automobil-Weltverband FIA reagierte betroffen auf die Todesnachricht. In einer Mitteilung erklärte der Verband, die Gedanken seien bei Miettinen, seinen Angehörigen, seinen Freunden sowie allen Menschen, die an der Veranstaltung beteiligt seien.

Weitere Fahrer wurden vorsorglich untersucht

In den Unfall zu Beginn des eigentlichen Vier-Stunden-Rennens waren insgesamt sieben Fahrzeuge verwickelt. Sechs weitere Piloten wurden zur Kontrolle ins Medical Center und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach Angaben der Rennleitung bestand für keinen von ihnen Lebensgefahr.

Verstappens Auto nicht betroffen

Das Fahrzeug von Verstappen war nicht Teil des schweren Unfalls in der Passage Klostertal. Zum Zeitpunkt des Crashs saß sein österreichischer Teamkollege Lucas Auer im Mercedes-AMG mit der Startnummer 3.

Zunächst hatte die Rennleitung mitgeteilt, dass die Rettungsmaßnahmen für mehrere verletzte Fahrer auf Hochtouren liefen. Medienberichten zufolge waren mehrere Rettungswagen im Einsatz. Weitere Informationen wurden vorerst nicht veröffentlicht. Der Livestream des auf vier Stunden angesetzten Rennens wurde unterbrochen.

Vor den Rennen am Sonntag ist im Rahmen der Startaufstellung eine Schweigeminute zum Gedenken an den tödlich verunglückten Juha Miettinen geplant.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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