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Drohung mit Rattengift: Erpressungsfall beim Babynahrungshersteller Hipp

Unbekannte wollen Hipp erpressen. Wie die Polizei in Österreich auf die kriminelle Drohung reagiert und was Verbraucher wissen müssen.

18.04.2026, 20:29 Uhr

Unbekannte sollen den Babynahrungshersteller Hipp laut österreichischen Behörden mit einer Vergiftung durch Rattengift erpressen. Nach Angaben der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) betrifft der Vorfall insgesamt drei Supermarktfilialen in Österreich und Tschechien.

Hipp hatte bereits am Freitagabend vorsorglich sein komplettes Sortiment in österreichischen Spar-Märkten zurückrufen lassen. Das Unternehmen warnte davor, dass der Verzehr eines manipulierten Gläschens lebensgefährlich sein könne. Ein Sprecher sprach von einem kriminellen Eingriff von außen.

Auch die Supermarktkette Spar reagierte und entfernte sämtliche Hipp-Produkte vorsorglich aus den Regalen. Nach aktuellem Stand war eine Spar-Filiale in Eisenstadt von der Drohung betroffen, außerdem zwei Tesco-Märkte in Tschechien.

Die manipulierten Gläschen sollen mit einem weißen Aufkleber und einem roten Kreis versehen worden sein. Nach Angaben der Polizei im Burgenland befand sich unter den in Österreich sichergestellten Gläschen jedoch kein manipuliertes Produkt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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