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Sechs Tote nach Schüssen in Kiew

Ein Unbekannter erschießt auf offener Straße Passanten. Was sind die Hintergründe der Tat?

18.04.2026, 19:46 Uhr

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach Behördenangaben bei einer Schießerei sechs Menschen getötet worden. Neun weitere Personen wurden verletzt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mitteilte.

Nach Angaben von Innenminister Ihor Klymenko verschanzte sich der mutmaßliche Täter später mit Geiseln in einem Supermarkt. Dort sei er schließlich bei einem Einsatz von Spezialeinheiten der Polizei erschossen worden.

Medienberichten zufolge hatte der Mann zuvor im Stadtteil Demijiwka mit einem Schnellfeuergewehr auf Passanten geschossen. Als Polizeikräfte ihn verfolgten, soll er in das Geschäft geflüchtet sein. Kontaktversuche mit dem etwa 60 Jahre alten Mann seien laut Klymenko erfolglos geblieben. Daraufhin habe die Polizei den Supermarkt gestürmt.

Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach den Angehörigen der Opfer in einer Videobotschaft sein Mitgefühl aus. Polizei und Geheimdienst untersuchten nun die Hintergründe der Tat. Selenskyj nannte zudem eine höhere Zahl von 14 Verletzten und erklärte, diese könne noch weiter steigen.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland vorangetriebene Invasion. In diesem Zusammenhang ist auch die Verbreitung von Waffen in der Bevölkerung deutlich gestiegen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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